Gesellschaft für
Integrative Primärtherapie i.L.

Intensivphase

Die Intensivphase ist ein Einstieg in den primärtherapeutischen Prozess und wird oft am Anfang der Therapie angeboten. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum an sich selbst zu arbeiten und können dadurch einen Kontakt zu tief verschütteten Gefühlen und frühen Erinnerungen bekommen. Sie erfahren, was es heißt, ein Gefühl wahrzunehmen und bis zum Ende zu durchleben. Die Intensivphase dient auch dazu, ein Gefühl für die eigene Abwehr zu bekommen.

Die Intensivphase kann einzeln oder in einer Kleingruppe gemacht werden. Sie kann je nach Absprache 2–3 Wochen dauern. Außer an den Wochenenden findet täglich eine Sitzung von 2–3 Stunden statt.

Die Teilnehmer sollen sich während der Intensivzeit möglichst frei von allen Verpflichtungen wie Familie, Beruf, Ausbildung etc. machen. Es wird vorausgesetzt, dass sie während der Intensivphase auf alles, was der Ablenkung dient – insbesondere bildgebende Medien wie Fernsehen, Video und Internet –, verzichten und jegliches Suchtverhalten vermeiden (den Genuss von Zigaretten, Kaffee, Alkohol u.a. Drogen). Dieses dient dazu, den Zugang zu den Gefühlen zu erleichtern und zu beschleunigen.

Die Kosten für eine Intensivphase erfragen Sie bei dem/r jeweiligen Therapeuten/in.